Bildergalerie / Seat Leon Cupra


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Fahrzeug History

Der Seat Leon III (Typ 5F) ist ein Kompaktklassefahrzeug von Seat.

Das auf dem Pariser Autosalon vorgestellte Modell kam am 24. November 2012 zu den Händlern. Es basiert wie der VW Golf VII, der Audi A3 8V und der Škoda Octavia III auf dem modularen Querbaukasten.

Der Leon III ist rund 5 cm kürzer als sein Vorgänger, hat jedoch einen um 6 cm vergrößerten Radstand. Dadurch entstand ein Kofferraumvolumen von 380 Litern (40 Liter mehr als im Vorgänger). Das Gewicht reduzierte sich um etwa 90 Kilogramm.

Seat bietet für den Leon III Benzin- und Dieselmotoren mit Turbolader (TSI und TDI) sowie eine Erdgasvariante (TGI) an. Die bisherige Einstiegsmotorisierung, der 1.4 16V mit 63 kW (85 PS), entfällt zugunsten des bereits im Volkswagen-Konzern bekannten 1.2 TFSI (TSI) mit ebenfalls 63 kW. Der Leon III ist mit Halogen- oder Voll-LED-Scheinwerfern erhältlich. Xenonscheinwerfer sind nicht lieferbar.

Im Leon III führt Seat außerdem sein neues Easy-Connect-Multimedia-System ein. Zu den neuen Assistenzsystemen gehören unter anderem eine Müdigkeitserkennung, ein Spurhalteassistent, eine Automatische Distanzregelung, eine Verkehrszeichenerkennung und ein Fernlichtassistent.

Die dritte Generation des Seat Leon gibt es zusätzlich zum fünftürigen Schrägheck erstmals seit Mitte 2013 auch als dreitürige Variante (SC). Im September 2013 stellte Seat den Kombi Leon ST auf der 65. IAA in Frankfurt am Main vor. Sein Kofferraum hat ein Volumen von 587 bis 1470 Litern. Er ist seit 2014 erhältlich.

Seit April 2014 gibt es den Kombi auch mit Allradantrieb (4Drive). Er ist damit der erste Seat Leon - nach dem 1.8T, 1.9 TDI 110 kW und Cupra V6 der ersten Generation -, der mit Allradantrieb ausgestattet ist.

Cupra

Der Leon Cupra ist seit März 2014 im Verkauf

Seit März 2015 gibt es außerdem den Leon ST als Cupra Variante mit den vom Leon SC Cupra und Leon Cupra bekannten 265 bzw. 280 PS.

Seit August 2015 werden der Seat Leon SC Cupra und Leon Cupra sowie der Leon ST mit 290 PS (statt 280 PS) angeboten.

Seit Februar 2017 werden alle Seat Leon Cupra Versionen nur noch mit einem 300 PS starken Motor angeboten – zusätzlich ist die ST-Version (Kombi) auch mit Allradantrieb (4Drive) erhältlich.

Auf der IAA im September 2017 präsentierte Seat den Leon Cupra R. Das auf 799 Exemplare limitiere Sondermodell wird seit November 2017 nur als Fünftürer angeboten. Die Leistung wurde gegenüber dem Cupra um 10 PS auf 310 PS gesteigert.

 

 

Der Seat Leon ist ein Kompaktwagen des spanischen Automobilherstellers Seat, der nach der spanischen Provinzhauptstadt León benannt wurde. Er wird seit Herbst 1999 in bisher drei Generationen hergestellt.

Er teilt seine technische Basis mit dem VW Golf der jeweils entsprechenden Generation.

Motorsport

 

WTCC

 

 Der Seat Leon 1P in der Motorsportausführung bestreitet seit Mitte 2005 als Nachfolger des Seat Toledo Rennen in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Durch die hohe Karosserie hat der Wagen einen hohen Luftwiderstand. Ab 2007 setzte Seat auf 2.0-TDI-Diesel-Motoren und konnte im Debütjahr bereits erste Erfolge feiern. Für die Saison 2008 entwickelte Seat den TDI des Leon 1P weiter. Dieser TDI hatte eine Leistung von 209 kW (284 PS) und besaß ein Drehmoment von 450 Nm. Dank dieser Weiterentwicklung gelang es Seat, die WTCC-Titel 2008 und 2009 in der Fahrer- sowie der Teamwertung zu erringen. Auch nach dem werksseitigen Ausstieg Seats zur Saison 2010 ist der Leon 1P weiter in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft vertreten – seit Mitte 2011 bevorzugt als Benziner-Variante mit 1.6-Liter-Turbo-Motor.

 

 

Von 2004 bis 2011 veranstaltete Seat in Deutschland den Markenpokal Seat Leon Supercopa, der zunächst an den Beru-Top10-Wochenenden und später im Rahmenprogramm der DTM stattfand. Eine Saison bestand zuletzt aus acht Rennveranstaltungen mit einem Freien Training, einem Qualifikationstraining und je zwei Wertungsläufen à 30 Minuten. Es durften nur Seat Leons vom Typ „Supercopa“ eingesetzt werden. Der Rennwagen hatte einen 2-Liter-Vierzylinder-Turbomotor, der 300 PS leistete. Es nahmen 24 Wagen regulär an den Rennen teil. Zusätzlich gab es einen wechselnden VIP-Fahrer.

Weitere Serien dieses Namens gab bzw. gibt es in Spanien, Italien und Frankreich. Im Vereinigten Königreich existierte mit der Seat Cupra Championship eine Serie mit Seat-Leon-Cupra-Fahrzeugen. Außerdem wurden in Ungarn und der Türkei Meisterschaften unter der Bezeichnung Seat Leon Cup ausgetragen.

 

Von 2008 bis 2010 wurde außerdem der Seat Leon Eurocup ausgetragen, der im Rahmen der WTCC fuhr. In den Jahren 2008 und 2009 wurden die jeweiligen Wochenendsieger am darauffolgenden WTCC-Rennwochenende an das Steuer eines privaten Seats des Teams Sunred Engineering gesetzt, 2010 gab es stattdessen ein Preisgeld. Und auch die Fahrzeuge wurden technisch verbessert, so hatten die Fahrzeuge nun eine neue elektronische Schaltkontrolle, die die Gangwechsel schneller und sanfter machte.

 

 

Quelle Wikipedia